Domainname finden:
Sechs praktische Tipps für die Auswahl

Bevor du eine Domain registrieren lässt, solltest du dir eines nehmen: ZEIT. Eine Domain ist weltweit einzigartig und eindeutig. Sie dient der Identifizierung deiner Website und ist ein wichtiges Kriterium für die Auffindung bzw. das Ranking der Website in Suchmaschinen.

Fangen wir aber mal ganz am Anfang an und fragen uns „Was ist eigentlich eine Domain?“ Einfach ausgedrückt, ist ein Domain Name eine Adresse für einen Server und die darauf gelagerten Daten. Du kannst es vergleichen mit einer tatsächlichen Adresse und einem Navigationsgerät: wenn ich in einem Navi die Hauptstraße 17, 82008 Unterhaching eingebe, dann werde ich bei einem Blumenhaus herauskommen. Und wenn ich gerade auf der Suche nach Blumen bin, wird das genau das sein, was ich benötige. Eine Domain ist also eine Adresse im Internet und weil so viele Menschen online nach Dingen suchen, gibt es neben dem Namen, also „Blumenhaus-xy“ noch viele Endungen, die einen großen Unterschied machen.

Die Bestandteile einer Domain

Eine Domain besteht aus 3 Teilen:

Die Bestandteile einer Domain

Die Top-Level-Domain (TLD), auch Domainendung genannt, ist die höchste Ebene einer Internetadresse. Diese Endungen sind vordefiniert. Eine gute Übersicht über aktuelle TLDs bietet beispielsweise https://www.easyname.de/de/alle-domains.

Webhoster bieten i.d.R. nicht alle Domainendungen an. Wünschst du eine bestimmte Endung, siehst du auf der Website des Hosters nach, ob er diese anbietet und falls nicht, frage einfach nach, ob er diese für dich registrieren kann.

Die Second-Level-Domain (SLD) ist frei wählbar, sofern sie noch nicht von jemand anderem beansprucht wurde. In unserem Beispiel steht maxmustermann für den Namen einer Person, aber du kennst sicherlich auch google.com oder amazon.de.

Die Third-Level-Domain, auch Subdomain genannt dient einer Unterteilung der SLD. Während www allgemeingültig ist und automatisch bei der Registrierung einer Domain beim Hoster mitangelegt wird, hast du die Möglichkeit eigene Subdomains zu erstellen und auf weitere Websites zu verweisen.

Der Domainname sollte so kurz wie möglich sein

Natürlich ist man verleitet, so etwas zu schreiben wie www.Blumenhaus-Grabschmuck-Hochzeitsdeko-Meier.de – aber hier liegt die Kraft der Domain in der Kürze. Ein Domainname sollte so kurz und einprägsam wie möglich sein.

Der Domainname sollte Erwartungen wecken und erfüllen

Wenn wir beim Beispiel des Blumenladens bleiben – was erwarte ich dort? Autoreifen? Motorrad Zubehör? Kaum – oder es wäre sehr skurril 😉

Also, die Domain und die Webseite, die dazu gehört, sollten thematisch passen und das, was sie an „Hoffnungen“ erschaffen, dann auch in der Realität befriedigen. Also auf der Seite eines Blumenladens würden die meisten Menschen Blumen, Gestecke und Zubehör dazu erwarten. Keine Motorräder. Auch keine kleinen.

Wie du einen guten Domainnamen für deine Website findest und prüfst

Eine Domain sollte idealerweise etwas mit deinem Produkt oder der Dienstleistung zu tun haben. Also, wenn du einen Autohandel betreibst, dann solltest du nicht Konditorei-Meier.de registrieren. Aber auch Fantasienamen wie hurzenpurz.de sind wahrscheinlich noch frei, aber wenig sinnvoll. Also, wenn ich in einer Branche arbeite, dann sollte ich darauf achten, dass das, was der Kunde potenziell sucht, in meinem Namen enthalten ist. Also wären bei einem Autohandel denkbar Gebrauchtwagen-Meier oder auch eine Kombination aus Ort und Tätigkeit. Das ergibt allerdings nur bei Lieferservicen oder nur lokal sinnvollen Betrieben Sinn. Auch Lokale sollten darauf achten, wo sie gefunden werden wollen. Wenn jemand eine 800 Kilometer entfernte Pizzeria angezeigt bekommt, dann wird er wahrscheinlich nicht in sein Auto steigen, um mal eben einen Salat zu kaufen.

Die Domain ist also wichtig und sollte gut ausgewählt werden. Es kann auch sinnvoll sein, mehrere Endungen zu blocken, wenn sie verfügbar sind.

Kurz, einprägsam und aussagekräftig ist sie idealerweise – eine Domain mit maximal 63 Zeichen, besser sogar weniger.

Wie man den richtigen Domainnamen auswählt

Nachdem du nun Ideen für deine Domain hast, kommt das nächste Thema: Ist sie denn noch frei?

Das kannst du einfach und live online mit verschiedenen Online Domainbörsen testen. Doch ehe du sie registrierst, ist es wichtig, weitere Fragen zu klären:

Wo wird die Webseite gehostet werden, also wo werden die Daten der Webseite liegen? Aus Datenschutzgründen ist es für ein deutsches Unternehmen sinnvoll, einen Hoster in Deutschland, der also ausschließlich die Webseiten auf einem Server in Deutschland liegen hat, zu buchen. Das wirkt sich auch auf die Geschwindigkeit aus. Wenn eine Anfrage jedes Mal in die USA gesendet werden muss, vergehen wertvolle Sekunden, die deine Bewertung, also das Ranking drücken können. Zudem ist der Kauf oder die Inanspruchnahme eines Services Vertrauenssache. Nicht jeder Kunde möchte seine Daten auf einem Computer in den USA, in Indien oder der Mongolei gespeichert wissen.

Die weitere Frage, die du dir stellen musst: Verletzt du unter Umständen Markenrecht? Nur, weil du unter anderem die Marke eines großen Designers im Laden stehen hast, darfst du diesen Begriff nicht im Domainnamen verwenden, sonst können teure Abmahnungen die Folge sein.

Der Horror ist doch, dass du, nachdem du viel Zeit und Mühe in den Aufbau einer Webseite gesteckt hast, zum Briefkasten gehst und darin von einer Anwaltskanzlei einen sehr teuren Gruß findest, weil du Markenrechte, eingetragene Schutzmarken oder andere Rechte mit den Texten auf deiner Webseite oder mit deinem ausgewählten Domainnamen – deiner Top Level Domain – verletzt hast. Ganz schlechte Sache und das kann richtig teuer werden. Die Marken sitzen hier eindeutig am längeren Hebel, denn sie sind in Verzeichnisse und Register eingetragen und können beweisen, wann eine Domain eingetragen wurde (und von wem). Das ist heute eine Recherche von wenigen Minuten. Wenn du dir unsicher bist, frage einen Anwalt für Medienrecht, ehe du die Domain registrierst.

Mach deine Domain mobilfreundlich

Heute muss eine Domain mobilfreundlich sein. Das bedeutet: Vermeide komplizierte Zeichen, mach es einfach und kurz. Verwende eine de Domain und keine Third Level Domains. Achte darauf, dass die Ladezeit der Webseite unbedingt für mobile Geräte optimiert ist. Setz also kleine Bilder ein, optimiere auf schnelle Ladezeiten und einfache Menüs.

Domainname ist also nicht Domainname

Du siehst, von rechtlichen Fallstricken bis hin zur sicheren Auffindbarkeit und der Verbindung mit deiner Tätigkeit gibt es im Bereich des Domain Namens viel zu beachten und gerade als Einsteiger, der nicht die Erfahrung mitbringt, kann es sinnvoll sein, von Anfang an gut beraten zu werden. Da komme ich ins Spiel.

Domains und Webseiten, WordPress Installationen und der Betrieb von Shopsystemen sind mein tägliches Brot. Ich programmiere und überwache Webseiten und Systeme. Ich weiß, worauf zu achten ist, was funktioniert und was eben vom ersten Moment an zum Scheitern verurteilt ist. Mein Vorschlag, wenn es um deinen Domainnamen geht: Lass uns reden. Ich biete auch den kompletten Betrieb an und nehme mich nicht nur des Namens, sondern des gesamten Internetauftritts an, so dass du dich um dein Business, um deine Verkäufe oder um deine Dienstleistung kümmern kannst. Ich kenne die Regeln des Domain Name System und weiß, wo man seinen Domainnamen gut und sicher hostet. Das Beste daran: Ich bin nur einen Anruf entfernt. Die erste Beratung zu deinem Domainnamen ist kostenlos und soll dir einfach die Möglichkeiten zeigen, die es in diesem Thema gibt. Nutze die Möglichkeit, indem du noch heute Kontakt aufnimmst.

Stephanie Ruderer

Conversion Webdesignerin & Webentwicklerin
DEKRA Standard Fachkraft für Datenschutz