Onlinebusiness PowerUp! – Pflege deine Freundschaft mit Google: Backlinks

2020… neues Jahr und neue Ziele, neue technische Herausforderungen!

In diesem Artikel einer vielleicht beginnenden Artikelserie beschäftigen wir uns mit Backlinks, was vor lauter Shop- und Website-Optimierung (= Onpage-Optimierung) gerne in Vergessenheit gerät.

Das Beste vorweg:

Heute kommen wir mal völlig ohne Technik-Kram und Programmierung aus 🙂

Grundsätzliches:

Was ist ein Backlink? Wikipedia: „Ein Rückverweis oder Backlink bezeichnet einen Link, der von einer anderen Webseite ausgehend zu einer bestimmten Webseite führt.“

Soweit, so gut. Das ist nicht nur praktisch, um zu passenden Themen von einer Website auf eine andere verlinken zu können, sondern Google hat schon immer die Anzahl dieser Links auf die eigene Website ausgewertet, was sich früher (als Google noch „blöd“ war) immer positiv auf die eigenen Suchergebnis-Positionen ausgewirkt hat.

Daraus ist eine ganze Backlink-Industrie entstanden, die es heute noch gibt. Für Geld bekommt man Backlinks auf die eigene Website.

Google goes AI !

Nun ist in den Jahren Google aber immer schlauer geworden, und zwar so schlau, dass mittlerweile Texte inhaltlich verstanden und ganze Webseiten thematisch-strukturell analysiert werden und damit die „User-Experience“ und „Information-Quality“ feststellbar ist. Google lässt die Qualitätsergebnisse in die Suchergebnis-Position einfließen.

Google denkt also immer perfekter in Besuchersicht, übrigens auch was das Thema mobile-friendly betrifft. Was optisch, inhaltlich oder strukturell nicht gut rüberkommt, bekommt von Google keine Lorbeeren.

Das führt natürlich auch dazu, dass Backlinks, die mehr oder weniger inhaltlich zusammenhanglos auf externen Webseiten sind, nicht mehr wegen der Anzahl als positives Indiz förderlich sind, sondern extrem negativ!

Finger weg vom Backlink-Kauf.

Auch hilft es für die positive Google-Positionierung schon lange nicht mehr in möglichst vielen Kommentaren auf die eigene Website hinzuweisen, selbst wenn der Kommentar super zum Thema passt und werblich Sinn macht; natürlich wird man dafür aber nicht von Google abgestraft.

Wer aktuell keinen Überblick über seine Backlinks hat, sollte also mal nach Backlinkcheck googlen. Es gibt div. kostenlose Tools um einen ersten Überblick zu bekommen.

Auch wenn es erstmal komisch klingt, aber es macht absolut Sinn einen externen Webseitenbetreiber zu bitten einen Backlink zu löschen aus o.g. Gründen, oder anzupassen, weil der Link z.B. nicht mehr funktioniert (404). Nicht funktionierende Links kann man alternativ (und sollte man unbedingt!) auch per (301)-Weiterleitung auf der eigenen Website korrigieren. Denn: Wem nützt ein Link, der ins Leere führt?

Besser ein Backlink weniger, als ein schlechter oder defekter Backlink mehr.

Vielleicht kann man am Besten Backlinks als Referenzen verstehen – Du bewirbst dich sicher erfolgreicher mit 5 guten als mit 50 schlechten Referenzen.

Das ist aber noch nicht alles.

Es macht einen großen Unterschied, wie gut positioniert und wie bekannt die externe Website ist auf der man einen Backlink hat, und, wenn man darüber nachdenkt, ist es auch irgendwie logisch: Warum sollte Google die eigene Positionierung verbessern, nur weil man viele Backlinks auf Websites hat, die in den Google-Suchergebnissen irgendwo auf der 3. Seite oder noch weiter unten zu hinten sind, oder vielleicht gar nicht gelistet sind.

Richtig gut helfen Backlinks in der eigenen Suchergebnis-Positionierung dann, je mehr Bekanntheitsgrad die externe Website hat, je besser die Suchergebnis-Positionierung der externen Website ist und wie gut der eigene Inhalt auf den der Backlink zeigt zu dem Thema der externen Website passt.

Wer unter Beachtung dieser Hinweise schon einige tolle Backlinks hat, der kann sich freuen 🙂

Ansonsten sollte man sich ernsthaft überlegen, wie man am Besten an gute Backlinks kommt. Da kann es schon auch Sinn machen eine E-Mail zu schreiben oder das Telefon zu nehmen, um Betreiber von erfolgreichen Websites, die inhaltlich zu den eigenen Produkten oder Inhalten passen, deswegen zu kontaktieren, oder z.B. das Schreiben eines guten Blogartikels dort anzubieten.

Einfacher ist es natürlich, wenn man gute Verbindungen zu externen Website-Betreibern hat und einfach darum bittet, ob derjenige dich an inhaltlich passender Stelle erwähnen könnte – samt Link – man kann ja im Gegenzug das gleiche auf der eigenen Website anbieten 🙂 

Fazit:

Statte dich mit guten Referenzen=Backlinks aus und steigere damit den Website-Wert zur Verbesserung der Suchergebnis-Postionen! Für schlechte Referenzen straft Google einen u.U. enorm ab, da hilft dann auch die beste Onpage-Optimierung nichts.

Jetzt geht’s ans Umsetzen .. man kann die Auswirkungen immer erst dann glauben, wenn man es selbst erlebt hat.

„Wenn du nicht gefunden wirst, kannst du Goldbarren verschenken und bleibst darauf sitzen.“

Stephanie Ruderer

Stephanie Ruderer

M.Sc. Informatik
Fachkraft für Datenschutz
seit über 6 Jahren im E-Commerce-Bereich tätig